25.08 Akademie für die Lokale Demokratie, Stadtführungen und das höchste Gebäude Leipzigs

Добридень und Hallo!

Es ist Samstagabend, der 25.08.2018 und hier sind Katrin und Max, um euch von den Erlebnissen des Tages zu berichten. Nach einer (wie immer) viel zu kurzen Nacht trafen wir uns im verglasten Innenhof unseres Hostels, um uns nach einem (wie immer) ausgewogenen und an Nährstoffen angereicherten Frühstück durch den urbanen Dschungel Pleiß-Athens zu schlagen. Wenige Teilnehmer hielten den extremen Bedingungen (1,4km asphaltierter Weg bei 66,2°F) nicht stand, so dass in naheliegenden Spätverkäufen diverse koffeinhaltige Erfrischungsgetränke auf Mate-Tee-Basis monetär erstanden werden mussten. Ab diesem Zeitpunkt kannte der deutsch-ukrainische Pulk nur eine Destination: die Akademie für lokale Demokratie (kurz ALD).

Die ALD ist ein gemeinnütziger Verein, welcher sich im In- und Ausland für die Förderung der lokalen Demokratie engagiert. Seit der Gründung 2013 im erzgebirgischen Oelsen arbeiten sie gegen die teilweise fragwürdige politische Entwicklung auf kommunaler Ebene im sächsischen Raum. Trotz ihres wohlverdienten Wochenendes standen uns Katja Rehhahn (Büroleiterin und Projektmanagerin), Christian Aurich (Finanzvorstand, Controlling und Projektmanager) und Jan-Philipp Küppers (Projektmanager) in ihrer wertvollen Freizeit Rede und Antwort, um ihren Verein und ihre Projekte vorzustellen.

Den Anfang machte Herr Aurich, welcher uns die 3 Grundbereiche der Tätigkeit der ALD näherbrachte: eine intensive Aufklärungs- und Bildungsarbeit (z.B. Seminare und Exkursionen), anwendungsorientierte Forschungsleistungen (z.B. Befragungen und Publikationen) sowie die Begleitung und Durchführung innovativer Projekte (z.B. Moderationen und Evaluationen) näherbrachte. Danach stellte er uns sein Projekt vor: Generationsgrenzen überwinden „Kleingärten als Begegnungsstätte für Jung und Alt“. Hintergrund ist der demografische Wandel im ländlichen sächsischen Raum. Dieser hat unter anderem Auswirkungen auf die Kommunalpolitik und das gesellschaftliche Engagement. Als Lösungsansatz präsentiert er eben dieses Kleingartenprojekt als sympathischen Anreiz für alle Generationen. Es wird eine Begegnungsstätte für Menschen geschaffen, die sich engagieren möchten. Durch diese Zusammenführung wird beispielsweise erreicht, dass sich durch Austausch Fachwissen verbreitet und das allgemeine Vereinsleben belebt wird, aber auch Verständnis für andere Generationen entwickelt wird. Seit einem Jahr betreut er dieses Projekt mit Teilnehmern aus Chemnitz (ein Mehrgenerationenhaus) und Oelsen (Kleingartenverein und Schule). Gefördert wird dies durch die sächsische Staatskanzlei und die sächsische Aufbaubank. Die restlichen Mittel müssen, wie bei jedem Projekt, durch Eigenmittel (das Auftragsgeschäft und vor allem Spenden) bereitgestellt werden.

Jan Philipp Küppers fuhr mit einer Vorstellung seines Projektes: „Quo vadis kommunale Bürgerbeteiligung?“ fort. Dies hat die Erprobung, Evaluation und Verankerung von nachhaltigen Bürgerbeteiligungsmodellen zum Ziel. Er erklärte uns, wie diese Bürgerbeteiligung überhaupt aussieht und welche Vorteile es für die Gesellschaft und ergo auch für den Einzelnen hat, wenn man sich selbst engagiert. Weitere Informationen zu Herrn Küppers oder anderen Projekten findet ihr unter der Website der ALD (0,24€ aus dem deutschen Festnetz/Mobilfunk kann abweichen).





Durch ausführliche Darlegungen und rege Nachfragen waren die geplanten 3 Stunden natürlich (wie immer) viel zu schnell vergangen, doch sah es Frau Rehhahn auch an den müden Augen weniger, von den Strapazen der Anreise geplagter, Teilnehmer, sodass sie darauf verzichtete ein weiteres Projekt zu präsentieren, aber dieses Treffen mit einem Statement schloss, in dem sie noch einmal betonte, warum die Arbeit des Vereins in Zeiten von wenig bis negativer politischer Entwicklungen so wichtig ist. Sie nannte andere Vereine wie „Leipzig. Courage zeigen. e. V.“ und zeigte große Herausforderungen wie politisch neutrale Arbeit und die Spendensammlung auf.

Der PJR Dresden und die Teilnehmer dieser Jugendbegegnung möchten sich noch einmal bei der Akademie für lokale Demokratie und ihren Mitarbeitern für den Einblick in ihre Tätigkeit bedanken.

13:12 Uhr: Hungrig aber besonnen wurde sich getrennt, um diverse Nahrungsaufnahmestationen (Supermarkt, Döner, Unimensa, Photosynthese) zu frequentieren, und zusammengefunden, um sich danach wieder zu teilen. Team Gold (Fußballfans) sah sich das Leipziger Stadion an. Team Leibniz (der Rest) die Leipziger Universität. Johann und ich, zukünftige Lehrer für Leipziger Geschichte, trainierten unsere Fähigkeiten, eine Schulklasse bei Laune zu halten und ihnen unbemerkt unser Wissen (sponsored by Gedächtnis und Wikipedia) über unsere Uni unterzujubeln. Ich glaube, der Gruppe hat es gefallen. Beschwert hat sich jedenfalls keiner.



Далее наша группа приняла участие в увлекательной квест-игре, целью которой было детальнее ознакомить нас с историческими событиями, а именно Мирной революцией. Участники разделились на три группы, получили электронные планшеты, на которые приходило задание. К новому заданию можно было приступить, окончив предыдущее, и передвигаться от одного исторического здания к другому. Мы посетили несколько локаций в течении квеста, в интерактивной форме проверили свои знания касательно Мирной революции. Для меня это мероприятие было приключением: неизвестно, что будет дальше, и одолевал азарт. Все команды с интересом выполняли задания и вложились в срок отведенного времени. Для нас, участников из Украины, этот квест был не только прекрасной возможностью детальнее узнать историю Германии, но и провести сравнительную характеристику организации проведения данных мероприятий. Поразила форма подачи заданий. Нам даже захотелось провести квест в таком формате в своих городах. Надеюсь, это будет осуществимо =)

А вечером мы посетили City-Hochhaus. Мы поднялись туда незадолго до заката. Перед нами открылся чудесный панорамный вид на Лейпциг. Этот город невозможно не любить! От увиденного захватывало дух. На высоте 35 этажа город был как на ладони. Наслаждаясь красотой открывшегося нам вида, мы сделали массу фотографий на закате. Ребята были в восторге и я тоже. Небольшая усталость от насыщенного дня улетучилась, как не бывало, и мы релаксировали, глядя на луну и звездное небо. Спасибо организаторам за такую программу!



Max und Katrin

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